Ratz-Fatz-Halloween-Tipp auf den allerletzten Drücker: Kulleraugen-Kekse, Würmer-Cupcakes und Fledermaus-Lichterkette


Na dann mal Happy Halloween an die, die bei dem Wort keinen Brechreiz oder Gänsehaut bekommen. Ich seh das ja so: Man muss die Feste feiern, wie sie fallen. Auch die aus Amerika. 
Und deshalb gibt's bei mir heute Kekse, die ihr auch dann noch machen könnt, wenn euch nur noch eine halbe Stunde bleibt. 


Aber Achtung: Man darf sich in diesem Fall nicht zu schade für Fertig-Supermarkt-Kühltheken-Mürbeteig sein. Man darf's halt nur nicht verraten... Teig ausrollen, rund ausstechen. Danach habe ich schwarzen Fondant ausgerollt, ebenfalls ausgestochen und Kulleraugen draufgepappt. Am besten so, dass die Kekse schielen. Dann sieht's noch bekloppter aus...


Für diese Lichterkette kann ich schwarzes Tonpapier übrigens nicht empfehlen. Aber gut, hinterher ist man immer schlauer. Weil mein Origami-Würfel hinterher so bombendicht war, dass garantiert kein Lichtstrahl rausscheint (was bei richtigem, aber gerade nicht vorhandenem Origami-Papier anders ist), habe ich den Würfel aka Fledermaus-Körper mit einer riesigen Nadel brutal durchlöchert. Passt doch zu Halloween! Und siehe da - jetzt leuchtet die Fledermaus auch. Geht doch. 
Eine gute und verständliche Anleitung für einen Origami-Würfel gibt's hier.


Und dazu gibt's bei mir noch Schokocupcakes, die unterschiedlich verziert werden. Mit "Würmern" aus Frosting zum Beispiel, oder auch ganz vielen Kulleraugen. Das Rezept habe ich hier gefunden, allerdings habe ich in den Teig nur die Hälfte an Zucker reingemacht, da ich es gerne ein bisschen weniger süß mag (und die Deko obendrauf schon süß genug ist - für meinen Geschmack).








Ich gehe heute Abend tatsächlich zu einer Halloween-Party. Meine Verkleidung muss da auch schnell gehen. Vielleicht lass ich einfach den Concealer weg...
Oder habt ihr noch bessere Ideen für ein Ratz-Fatz-Halloween-Kostüm?

Schaurige Grüße
Becci
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Sparkling stuff #2 // Herbstliebe, inspirierende Pausen und ein Ebook-Tipp


Alle Dinge haben Zeiten des Vorangehens und Zeiten des Folgens, 
Zeiten des Flammens und Zeiten des Erkaltens, 
Zeiten der Kraft und Zeiten der Schwäche, 
Zeiten des Gewinnens und Zeiten des Verlierens.
~ Laotse ~

Die letzten drei Monate waren für mich Zeiten des Für-mich-Seins, Zeiten des Offline-Lebens, Zeiten der Blogpause. Oh Mann, wie habe ich das gebraucht. Und während die meisten Menschen in Winterstarre verfallen, sobald das Thermometer einstellige Zahlen anzeigt, kribbelt's mich in den Fingern, habe ich jede Menge Tatendrang, schlüpfen meine Lebensgeister aus der Schublade, in die ich die Sommerklamotten gerade gestopft habe. 
Vielleicht sind es die tollen Farben überall oder die klare Luft, die morgens meinen Kopf freipustet und mir das Gefühl gibt, völlig klar zu sein. Dafür nehme ich auch gerne das erste Zittern nach dem Sommer in Kauf.
Ich bin ein Herbstmädchen.
Das heißt auch: Ich bin wieder da und hab Lust aufs Bloggen, aufs Ideen ausbrüten und Tüfteln, aufs um ein Uhr nachts kreativ werden und auf um sieben Uhr morgens backen.




Ziemlich fleißig bin ich auch schon für Julia gewesen, deren Ebook ich euch heute ans Herz legen will. Ich durfte es vorab lesen und wow - da steckt echt eine Menge Arbeit drin! Und übrigens: Auch wenn der Fokus darauf liegt, als DIY-Blogger Geld zu verdienen, ist das Ebook auch für Blogger interessant, deren Ziel nicht unbedingt das Geldverdienen ist. Einfach weil es viele Tipps gibt, unzählige Links zu nützlichen Websites und interessante Interviews mit kreativen Menschen. Für mich ist das Ebook ein richtiges Nachschlagewerk, wenn ich etwas zum Thema DIY-Bloggen suche. Toll gemacht, liebe Julia!


Und du, was bist du? Herbstmädchen? Oder ist dir der Sommer doch lieber?
Strickende Grüße
Becci
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Hello summer! Was ich in diesem Sommer unbedingt machen will {my summer-bucket-list 2015}

Der Juni ist für mich ein Monat, auf den ich immer ganz besonders hinfiebere. Weil ich Geburtstag habe und mich über diesen Tag immer noch freuen kann wie ein kleines Kind. Weil die tollen Fußballturniere immer im Juni anfangen (in diesem Jahr sind ja die Frauen dran). Weil im Juni das Wetter sommerlich wird (hallo 34 Grad!). Weil's Ende Juni hier immer das Altstadtfest gibt, das ich sehr mag. Weil die Tage so schön lang sind und ich mich an Mittsommer nach Schweden träumen kann. Weil es so leckeres regionales Obst gibt, mein Lieblingsobst: Erdbeeren und Himbeeren.


Es gibt so einige Dinge, die ich in diesem Sommer gerne tun will, um ihn richtig auszukosten. Inspiration gefällig?

Mein eigenes Eis herstellen /// mit vollem Anlauf und Karacho in einen eiskalten See springen /// einen Cocktail kreieren /// zu Gentleman bei Sonnenuntergang mit einem Bier in der Hand tanzen (am 19. Juni, freu!) /// meine Balkonblumen regelmäßig gießen, so dass sie das Ende des Sommers noch erleben /// mit meinem neuen Fahrrad die Stadt und das Drumherum erkunden /// um 6 Uhr morgens die Erste sein, die ins Freibad geht /// überhaupt früh aufstehen, damit ich vor der Hitze noch Sport machen kann /// Decke, Buch und Picknickkorb schnappen und ab auf eine schöne Wiese /// lesen, lesen, lesen /// und den Fernseher aus lassen /// auf einem Feld Blumen selbst pflücken und an meine Freundinnen verschenken /// mir von einer Freundin Salsa beibringen lassen, um dann zu merken, dass ich kein Rhythmusgefühl habe /// im Biergarten sitzen und die Jacke erst nach 23 Uhr anziehen müssen /// für mich ganz alleine grillen und merken, dass sich das ja doch lohnt /// einen Sonnenaufgang sehen /// ins Open-Air-Kino gehen /// meinen eigenen Sommer-Soundtrack machen /// tanzen gehen und erst nach Hause kommen, wenn es hell wird /// Marmelade einkochen /// mich wie Bolle auf mein künftiges Patenkind freuen




Ich bin gespannt, wie viel ich davon umsetzen kann ;-) Was sind eure Pläne für den Sommer? Oder lasst ihr ihn lieber einfach auf euch zukommen?

Sonnenbrillen-aufsetzende-Grüße
Becci
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Så som i himmelen: Der Granit-Shop in Köln und die große Liebe zum skandinavischen Design

Ich fahre den Computer runter. Ein letzter Mausklick, und der Regen setzt pünktlich zum Urlaub ein. Früher habe ich mich darüber geärgert (und ich habe mich oft geärgert), heute mache ich was Besseres draus. Besser, das heißt in dem Fall in den Zug setzen und nach Kölle fahren. Durch die Ehrenstraße bummeln, schöne Dinge in den Schaufenstern entdecken, mich daran erinnern, dass ich keine Klamotten kaufen will, bevor diese paar doofen Kilos weg sind, aus Frust erstmal ein Stück Kuchen essen und aus Frust über den Frust den Granit-Shop ansteuern.


Deko-Tüddelkram kann ich nämlich trotz Diätvorhaben kaufen, und dieser Tüddelkram in Schwarz, Weiß, Grau und Naturmaterialien ist ganz besonders schön. Der Laden in Köln ist übrigens der erste in Deutschland des schwedischen Labels.


Ich mag dieses Schlichte und Puristische sehr, und das haben die skandinavischen Designer nun mal echt verinnerlicht. So prangt im Kölner Granit-Shop der Spruch "Einfach leben - mehr Zeit zum Leben" an der Wand, und ich finde ihn ziemlich passend. Ich kann mich irgenwie besser entspannen, wenn ich auf ruhige, nicht zu bunte Dinge schaue. Manchmal habe ich sogar das Gefühl, dann besser atmen zu können als in einem Raum, der vollgestopft ist mit den unterschiedlichsten Dingen. Äh, kann das jemand nachvollziehen?


Und wenn man in einem Land lebt, wo es im Winter wirklich, wirklich lange dunkel ist, dann ist es logisch, dass es im Haus besonders hell und gemütlich sein sollte. Helle Möbel, viel (künstliches) Licht und große Gastfreundschaft - so habe ich Schweden kennen- und liebengelernt.


Ich kann euch übrigens nur empfehlen, mal im Winter nach Skandinavien zu fahren! Ich war mal Anfang Dezember in Kiruna, das liegt etwa 200 Kilometer nördlich des Polarkreises. Die Sonne lugte gegen 10.30 Uhr mal kurz hinterm Horizont hervor, wanderte dort drei Stunden entlang und verschwand dann wieder. Klar, für immer würde ich da nicht leben wollen, aber das hat mich unheimlich fasziniert (von den minus 25 Grad mal abgesehen...).




Und wenn's nicht für einen Besuch in Skandinavien reicht, dann tut's auf jeden Fall schon mal ein Besuch bei Granit (Ehrenstraße 72). Vielleicht reist ihr aber lieber mit dem Auto an, damit ihr die tollen Dinge da nicht in "Kann ich im Zug transportieren" und "Das bekomm ich niemals nach Hause" unterteilen müsst.

Zimtschnecken backende Grüße
Becci
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// Let's cook together // Apfel-Brownies - mit einem Happs sind sie im Mund

Was hab ich mich gefreut, als Ina verkündete, dass ihre Aktion "Let's cook together" in diesem Jahr in eine neue Runde geht. Weil ich euch vor ein paar Monaten schon diesen Viezkuchen gezeigt habe (und da ja Apfelstückchen drin sind), gibt's den Apfel heute in einem anderen Aggregatzustand (ja, ich weiß, dass "zermatscht" kein richtiger Aggregatzustand ist - egal!): Brownies mit Apfelmus. Sooo gut!


Und wo ich nun schon zugegeben habe, dass ich in Physik nie die hellste Glühbirne war, würde mein Mathelehrer die Hände nun bestimmt sinuskurvenförmig über den Kopf zusammenschlagen. Aber: Ich liebe Dreiecke (das konnte ich in der Schule nur nie so richtig zum Ausdruck bringen). Ist das Puderzuckerdreieck nicht hübsch?


Durch das (ungezuckerte) Apfelmus werden die Brownies supersaftig und außerdem nicht so furchtbar süß, was ich persönlich sehr mag. Sollten sie Euch nicht süß genug sein (aber bedenket schon mal die Fastenzeit, am Aschermittwoch ist alles vorbei!), dann nehmt einfach gezuckerten Apfelmus.


Das Rezept habe ich hier gefunden und ein klitzekleines bisschen abgewandelt, da gibt's auch Bilder zu den einzelnen Arbeitsschritten. Aber es ist auch so supereinfach: Zunächst trennt ihr die Eier (beides in einer Schüssel auffangen). Die Eiweiße schlagt ihr zusammen mit dem Salz zu Eischnee und lasst zwischendurch den Zucker einrieseln. 


Das Apfelmus vermischt ihr anschließend mit dem Eigelb, ich habe noch etwas Vanille aus der Mühle dazugegeben. Benutzt zum Mischen einen Holzlöffel. Das Mehl, das Backpulver und den Kakao siebt ihr dann zur Eigelb-Apfelmus-Mischung, anschließend hebt ihr den Eischnee unter (aber nicht mixen, damit der Teig schön fluffig bleibt). 



Ich habe für die Brownies eine Silikonform benutzt, in der die kleinen Quadrate schon vorgeformt waren. So wurden die Brownies schön gleichmäßig, und ich musste nachher nichts mehr schneiden (mit geraden Linien habe ich es im Gegensatz zu Dreiecken nämlich nicht so...). 
Anschließend könnt ihr die Brownies nach Belieben mit Puderzucker, Walnüssen, aber auch Beeren, Glasur oder Zuckerdekor verzieren (zum Beispiel auch für den Valentinstag ;-)).



Lasst sie euch schmecken! Nur noch einen Tag, dann habe ich Karnevals-Urlaub. YAY! :-)

Nicht-gleichschenklige-Grüße
Becci
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Happy stuff #1 // Wichtelgeschenk und Nützliches für Blogger

Happy stuff - in meiner neuen Rubrik gibt's ab sofort regelmäßig Dinge, die ich für gut und glücklichmachend befinde. Das können neue Sachen im Hause Schönes scheint sein, Musik, Rezepte, interessante Interviews oder auch schöne, lustige, nachdenklich stimmende und unbedingt lesenswerte Blogbeiträge.


//  Den Anfang macht ein Wichtelgeschenk (eines von dreien!!), das mich schon im Dezember erreichte und das ich hier unbedingt zeigen muss. Bei der Aktion von blick7 wurde mir die liebe Brigitte (hier geht's zu ihrem Blog BittyAmBam, hier seht Ihr, was sie von mir bekam) zugelost. Was soll ich sagen: für mich ein absoluter Glückfall :-)
Ich liebe diesen selbstgemachten Buchstaben aus Holz, auch wenn es mir ein Rätsel ist, wie man so etwas so exakt hinbekommt. Und gerade das finde ich so toll: Ich habe ein Geschenk bekommen, von dem ich nicht mal ansatzweise wüsste, wie ich es selbst machen sollte. Perfekt! Die anderen beiden Geschenke werde ich euch bei Gelegenheit auch noch zeigen (ja, Brigitte hat es sehr gut mit mir gemeint!)


// Und dann ist mir in den letzten Tagen noch etwas ins Auge gesprungen, eine Blogparade zum Thema "Richtig bloggen". Was ich richtig gut finde: Es sind Themen für Anfänger (Blogname, Plattform etc.) dabei, aber auch Beiträge für Blogger, die schon länger dabei sind. Ich zum Beispiel fand diesen Beitrag zum Thema SEO von Step to Milkyway sehr informativ, da ich mich damit bislang nur seeehr rudimentär auseinandergesetzt habe.


Glückliche Grüße
Becci
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DIY // Untersetzer aus Holzwürfeln in Weiß und Gold



Wenn dieser Untersetzer ein wenig weihnachtlich anmutet, öhm ja, das könnte sein. Die Idee und Einzelteile fliegen nämlich schon eine geraume Zeit durch meine Wohnung, aber wegen diverser Kränkeleien und akut auftretender Faulheit hat's ein bisschen gedauert. Womit wir auch bei meinem Dauerbrenner-Vorsatz wären: konsequenter und ausdauernder sein. Werde ich den je umsetzen?


Der Würfel-Untersetzer ist jedenfalls ein gutes Beispiel dafür, wie Ideen bei mir entstehen. Ich lief ohne konkretes Ziel durchs Bastelgeschäft, als mir die Holzwürfel auffielen. Schwupps - ein weiß-goldener Untersetzer tauchte vor meinen Augen auf.


Er ist wirklich schnell gemacht: Holzwürfel anmalen und mit der Heißklebepistole aneinanderkleben. Dabei schön auf die Finger aufpassen, denn wenn heißer Kleber an den Daumen kommt, ergibt das eine fiese Brandblase (Doppel-öhm).


Wie ein paar von euch mir bei Instagram versichert haben, gehen Sterne auch noch nach Weihnachten, auch in Gold. Und so habe ich fürs Foto das "Ziehzeit 8 - 10 Minuten"-Schildchen von der Teebeutelschnur abgefriemelt und einen Stern drangemacht.


Ich finde, in Kombination mit knallig-pinkfarbenen Ranunkeln und Anemonen (endlich wieder, yay!) wirkt Gold gar nicht mehr weihnachtlich, sondern vorfrühlingshaft. Oder?

Ein kleiner Tipp noch: Für mich geht's heute noch zum besten Chinesen der Stadt - ick freu mir so! Dort kochen sie nämlich ohne Glutamat und superfrisch. Falls ihr mal in Trier seid, dann geht unbedingt zu Dim Sum essen.

Die-Speisekarte-rauf-und-runter-bestellende-Grüße
Becci
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